Urlaub in Bad Fallingbostel und Dorfmark

Unsere Nachbarn in der Vogelpark-Region

Logo Vogelpark-Region

Die Vogelpark-Region befindet sich mitten in Niedersachsen im Dreieck der Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Sie entstand 1998 als touristischer Zusammenschluss der Orte Walsrode, Bad Fallingbostel, Bomlitz, Dorfmark und Düshorn. Auch im Rahmen von LEADER Förderprojekten wird interkommunal zusammengearbeitet. Hierzu schloss sich 2015 der gemeindefreie Bezirk Osterheide der Vogelpark-Region an.

Direkt erreichbar über die Bundesautobahnen A7 und A27, ebenso mit der Regionalbahn RB38 ab Hannover oder Soltau.

Cordinger Mühle in Benefeld

Cordinger Mühle in Benefeld

Cordinger Mühle in Benefeld Die Cordinger Mühle ist Teil der Niedersächsischen Mühlenstraße und wird wegen des romantischen Ambientes von vielen Hochzeitspaaren gern als Standesamt genutzt. Mit dem funktionierenden Mahlwerk kann heute noch gezeigt werden, wie die Arbeit eines Müllers vor hundert Jahren ausgesehen hat. Bei Festen und besonderen Gelegenheiten wird im Backhaus frischer Butterkuchen gebacken.

Wer das Gelände des Cordinger Mühlenhofes am Warnau-Ufer in Benefeld betritt, am Eingang stehenbleibt und seinen Blick von der alten Wassermühle zum kleinen Backhaus und Müllerhaus wandern läßt, wird als sensibler Mensch schnell in den Bann der gediegenen Atmosphäre gezogen, die hier herrscht. Der Hauch von Jahrhunderten hängt zwischen Gebäuden, Bäumen und Seen. Eine fast 600-jährige Geschichte hat sich vor dieser Kulisse abgespielt. Die vorbildlich restaurierte Anlage gilt als eines der wertvollsten historischen Gebäude im Landkreis Heidekreis. Mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand wurde sie Mitte der 80er Jahre von der Gemeinde Bomlitz in den Zustand gebracht, in dem sie sich heute befindet.

Von 1945 bis 1950 lebte der Schriftsteller Arno Schmidt auf dem Mühlenhof. Einige Handlungen in seinen Werken finden mit der Mühle, Benefeld und der EIBIA als Hintergrund statt.

Anfahrt
Am Mühlenhof 8A, 29699 Bomlitz-Benefeld

Naherholungsgebiet EIBIA/Lohheide in Bomlitz

Naherholungsgebiet Eibia/Lohheide in Bomlitz/Borg

Das Landschaftsgebiet Eibia/Lohheide liegt südlich der Ortschaften Benefeld und Bomlitz. Die Bachläufe Bomlitz und Warnau grenzen das Gebiet nach Osten und Westen ein,während im Süden die Böhme mit ihrem Wiesental die Grenze bildet. Das schwellwellige Gelände wird durch die beiden Bachläufe zur Böhme hin entwässert. Die Bodenbildung besteht aus Geschiebesand und -lehmen. Das Material entstammt der saaleeiszeitlichen Grundmoräne. Das Gebiet war bis in die 30er Jahre in bäuerlichem Besitz.

Mit dem Aufbau der Produktionsbetriebe Eibia übernahm der Wald die Funktion Tarnung. 1950 übernahm die IVG mit Sitz in Bonn Bad Godesberg die Fläche. Die damals bundeseigene Firma trat das Erbe der Montangesellschaft an. Hinter dem hohen Zaun siedelten sich seltene Pflanzen und Tiere an, Artenvielfalt stellte sich sehr rasch ein. Als 1972 der Novembersturm auch über die Eibia fegte und viele Bäume abknickte oder entwurzelte, wurden anschließend die freien Flächen mit Fichten einheitlich wieder aufgeforstet. Im Wald wurden Muffel ausgesetzt, eine Wildschafart von der Insel Korsika. An Wild sind Muffelwild, Rehwild, Schwarzwild, Fuchs, Dachs, Hase und Marder zu beobachten.

 

Anfahrt
Die 7 ha große Naherholungsfläche ist vom Parkplatz des Sportplatzes des SG Benefeld-Cordingen von 1974 e.V. aus zu erreichen und lädt nicht nur zur Heideblüte zu einem Spaziergang ein.
Freudenthalstraße 5, 29699 Bomlitz-Benefeld

Biotop Weddenwiesen bei Düshorn

Obstbaumwiese im Biotop Düshorn

Nahe der Düshorner Kirche entstand 1989 das Biotop Weddenwiesen mit sieben Teichen und Tümpeln und einem Rundwanderweg mit gemütlichen Bänken. Gleich im ersten Jahr besuchten Schmetterlinge, Hummeln und Bienen die neuangelegte Blumenwiese mit Malven, Kornblumen, Magariten, Wiesensalbei und alten Kulturpflanzen wie Lein (Flachs) und Buchweizen. Viele freiwillige Helfer pflanzten in 850 Arbeitsstunden Bäume, Sträucher und eine Hecke aus heimischen Wildsträuchern wie Schlehe, Holunder, Weißdorn, Hundsrose. Viele Insektenarten siedelten darauf, die zusammen mit den Früchten wieder die Nahrungsgrundlage für eine artenreiche Vogelwelt bilden.

 

Anfahrt
Jederzeit zugänglich über den Spazierweg ab Düshorner Kirche, Kirchstraße 6, 29664 Walsrode-Düshorn

Krelinger Heide

Krelinger Heide

Am südlichen Ortsrand von Krelingen befindet sich die Krelinger Heide. Schauen Sie sich Wachholderbüsche und die urtypische Erika-Heide an, die von Mitte August bis in den September in voller Blüte steht. Von Zeit zu Zeit kommt die Schäferin mit der Schaf- oder Schnuckenherde. Die Tiere fressen Gras und kleinere Sträucher ab. Durch dieses "abgrasen" wird verhindert, dass die Heideflächen von anderen Pflanzen überwuchert werden. Im alten Schafstall finden gelegentlich Veranstaltungen statt, z.B. das Singen in der Heide im Sommer.



Anfahrt
Die Krelinger Heide liegt am südlichen Ortsrand von Krelingen. In Krelingen auf der K 146 Richtung Hodenhagen fahren.

Megalith-Großsteingrab Krelingen

Großsteingrab bei Krelingen

Dieses mit einer Nordwest-Südost ausgerichteten Grabkammer der Dimension 7,80 x 1,80 Meter, an einem Südwesthang gelegene Großsteingrab (ca. 2100 v. Chr. enstanden) wurde schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts teilweise zerstört. Den verbliebenen Rest erwarb 1891 die Provinz Hannover. In den Jahren 1967/68 wurde die Grabanlage durch das Niedersächsiche Landesmuseum untersucht und restauriert. Im Sprockhoff-Verzeichnis wird es unter Nr. 805 geführt.

Der Graubbau verbunden mit Auswahl und Transport von Findlingen, sowie Planung und Ausführung unter enormer Arbeitsleistung, spiegelt organisatorisches Talent und technisches Können in erheblichem Umfang wieder. Das Zwickelmauerwerk zwischen den Wandsteinen ist noch im unteren Bereich erhalten. Einige Grabbeigaben wurden bei der Ausgrabung 1968 geborgen und sind im Museum der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft in Bad Fallingbostel ausgestellt.

Die Erbauer der Großsteingräber waren bereits sesshafte Bauern, fällten mit ihren Flintbeilen den Eichenwald zum Hausbau, säten Getreide in die Asche der Brandrohdung und trieben ihr Vieh zur Mast in die Wälder. Leider kennen wir ihre Hofstellen nicht, vermutlich lagen sie ganz in der Nähe am Ufer des vorbeifließenden Krelinger Baches.

Geschichtliche Kurzinformation als PDF

 

Anfahrt:

mit dem PKW bis Krelingen Ortsmitte (Burnplatz). Von dort aus über den Rundwanderweg D3 ausgeschildert. Das Großsteingrab liegt am nordöstlichen Ortsrand von Krelingen.

Meinerdinger Kirche

St. Georg Kirche in Meinerdingen

Im Jahre 1269 suchte ein Feldherr für seine Tochter das passende Milieu. Er fand es im Walsroder Kloster, das die Tochter aufnahm. Aus Freude darüber brachten er und seine Verwandten dem Kloster ein ungewöhnliches Geschenk dar: ein kleines Gotteshaus, die Meinerdinger Kirche, etwa 3 km östlich vom Kloster gelegen.

Die nach dem heiligen Georg benannte Kirche wurde im 14. Jh. bis auf die Grundmauern zerstört oder abgerissen. Die Neugestaltung erfolgte im gotischen Stil des 14. Jahrhunderts. Im 30-jährigen Krieg wurde die Kirche teilweise ausgeplündert, schwedische Soldaten nahmen u. a. eine der beiden Glocken mit. Nach dem Krieg folgte eine kurze Blütezeit: Spender statteten die Kirche neu aus und man baute das Pfarrwitwenhaus neben der Kirche (1649).

 

Ausstattung
Das Innere ist geprägt von einer Kanzel mit Evangelistenbildern, vom Altar mit dem darüber befindlichen neugotischen Orgelprospekt und vom Taufstein aus
gotischer Zeit. Der barocke Taufengel war bis ins vorige Jahrhundert in Gebrauch.

 

Öffnungszeiten
Von April - Oktober von 09:00 bis 19:00 Uhr. Führungen sind möglich, Anmeldung beim Pfarramt.

 

Kontakt
St. Georg Kirchengemeinde Meinerdingen
Ev.-luth. Pfarramt, Dorfallee 16, 29664 Walsrode-Meinerdingen
Telefon 05161 8790
http://kirchengemeinde-meinerdingen.de

Kloster Walsrode

Kloster Walsroder, der Remter
Ⓒ Stadt Walsrode

Das Kloster Walsrode ist eines der sechs Lüneburger Klöster, wird von der Klosterkammer Hannover sachlich verwaltet und wurde 986 erstmals urkundlich erwähnt. Schutzpatron des Klosters ist Johannes der Täufer. Im Jahr 1255 wird die Benediktinerregel eingeführt. 1482 wird das Kloster durch einen Brand weitgehend zerstört und wieder aufgebaut.

Als 1528 die lutherische Reformation eingeführt wird, verweigern die katholischen Klosterbewohnerinnen lange Zeit die Annahme des neuen Bekenntnisses, so dass der Konvent erst 1570 durchgängig lutherischen Glaubens war. 1699 verfügt Herzog Georg Wilhelm, dass sämtliche Klosterstellen adeligen Frauen vorbehalten sind. 1812 wird das Kloster von napoleonischen Soldaten geplündert.

Im 19. Jahrhundert errichten Äbtissinnen und Priorinnen des Klosters Walsrode das erste Krankenhaus der Stadt und eine Warteschule für Kleinkinder. Erst seit 1980 wird der Walsroder Konvent von einer bürgerlichen Äbtissin geleitet, und bürgerliche Frauen können Mitglieder des Konvents werden.

 

Führungen

1. April bis 30. September: 15, 16 und 17 Uhr: täglich.
1. bis 31. Oktober: 15 und 16 Uhr: täglich.

 

Anfahrt

Kloster Walsrode
Kirchplatz 2
29664 Walsrode
E-Mail

Bockhorner Uhr

Bockhorner Uhr

Nachdem die alte Kirchturmuhr über 40 Jahre lang im örtlichen Friedhofsturm gestanden hatte, machten sich engagierte Bewohner des Dorfes in monatelanger Arbeit daran, die alte Uhr zu restaurieren und wieder in Betrieb zu nehmen. Es hat sich gelohnt, direkt an der Kreuzung stehend ist sie Blickfang und Orientierungspunkt zugleich. Eine Informationstafel enthält Details zur Entstehungsgeschichte, zwei Bänke laden zum Verweilen ein.

 

 

Öffnungszeiten
Jederzeit zugänglich



Anfahrt
Dorfmitte Bockhorn,  29664 Walsrode-Bockhorn

Ostenholzer Kirche

Ostenholzer Kirche

Die Kirche in Ostenholz ist eine Pfarrkirche für die Ortschaften Ostenholz, Essel-Ostenholzer Moor, Meißendorf-Kehrwieder und Westenholz. Die Kirche gehört zu den verlässlich geöffneten Kirchen. Sie ist vom Mai bis zum September von 10 bis 18 Uhr geöffnet und lädt ein zum Schauen, zur Ruhe, zur Besinnung, zum Gebet.

Seit Anfang des 18. Jahrhundert ist Ostenholz selbständige Kirchengemeinde. Sie ist mit der Kirchengemeinde Düshorn unter einem gemeinsamen Pfarramt verbunden.

Die Kirche ist 1724 als Fachwerkbau errichtet worden. Sie ist geostet, Chor- und Altarraum sind auf das aufgehende Licht hin ausgerichtet und nicht selten zur Gottesdienstzeit herrlich vom Sonnenlicht durchflutet.

Am Rande der Kirche steht der Hohe Stein. Der Gedenkstein erinnert an die Ortschaften, die im Zuge des Anlegens eines Truppenübungsplatzes für die Wehrmacht Ihre Höfe im August 1938 aufgeben mussten. Auch die Kirche in Ostenholz ging seiner Zeit in Staatseigentum über. In den 1990er Jahren konnte die Kirchengemeinde das Grundstück mit der Kirche von der Bundesrepublik Deutschland wieder zurückkaufen.

Direkt neben der Kirche führt die Zufahrtsstraße zu den Riesenmegalithen Sieben Steinhäuser entlang. Im Kneipencafé Kleiner Onkel Nickel, ebenfalls direkt neben der Kirche, werden örtliche Küchenspezialitäten angeboten.

Anfahrt
Kirchweg 4, 29664 Osterheide-Ostenholz
zuständig: ev.-luth. Pfarramt Düshorn
Telefon 05161 5573
http://kirchengemeinde-dueshorn.de

Großmegalithen Sieben Steinhäuser

Sieben Steinhäuser bei Ostenholz

Die Gruppe der fünf Riesen-Megalithen mit den Sprockhoff Nummern 806 bis 810 werden als Zeitzeugen menschlicher Siedlung der Endzeit der neolithischen Trichterbecherkultur um 3500-2800 vor unserer Zeitrechnung zugeordnet.
Schon auf der ersten bekannten bildlichen Darstellung von 1744 sind nur fünf Steingräber zu sehen, so dass davon ausgegangen werden muss, das "Sieben" eher im Sinne von mehrere, einige steht. Das damalige Amt Fallingbostel stellte die Anlage 1835 unter Schutz, im Jahre 1921 wurden die Steingräber erstmals genau vermessen. In Informationsdokumenten werden die Buchstaben A bis D für die fünf Grabanlagen verwendet.

Die Sieben Steinhäuser entwickelten sich mit Einführung der Eisenbahn um 1890 und zunehmender Motorisierung zu einem bei Touristen sehr beliebten Ausflugsziel. Die Errichtung des militärischen Übungsplatzes zwischen Bergen (Kreis Celle) und Fallingbostel ab 1935 bedeutete für die Anlage eine neue Epoche. 1958 wurden hohe Erdwälle aufgeschüttet, um die Steingräber vor Querschlägern zu schützen. Auch in der Gegenwart befindet sich dort der heutige Nato-Truppenübungsplatz Bergen, so dass der Zugang zu den Sieben Steinhäuser in der Regel nur am Wochenende zwischen 8 und 18 Uhr möglich ist. Bitte rufen Sie ggf. vorher bei der Tourist-Information an, ob die Zufahrt freigegeben ist. Die Anfahrt ist mit PKW oder Fahrrad gestattet.

 

Anfahrt
Start ab Benhorner Weg, 29664 Osterheide-Ostenholz
Ab Schlagbaumposten 8B sind es 5,5 km auf einer Transitstraße zu den Megalithen.

Tietlinger Wacholderhain

Lönsgrab im Tietlinger Wacholderhain

Die Heidefläche befindet sich im Walsroder Ortsteil Tietlingen, in direkter Nähe zu Bad Fallingbostel.

Der frühere Eigentümer dieser Flächen, Wilhem Asche, war ein großer Anhänger des Heidedichters Hermann Löns. Nach dessen Tod ließ Asche das Lönsdenkmal errichten und die Erikaheide konnte sich ausdehnen. Wilhelm Asches Grab befindet sich auf dem Hilligenberg in diesem Hain. Der Gemeine Wacholder ist eine Pflanzengattung in der Familie der Zypressengewächse und typisch für die Lüneburger Heide. Er gedeiht gut auf den eher kargen Böden und liebt die Sonne.

1935 wurden auf dem Gelände die Gebeine des 1914 im ersten Weltkrieg gefallenen Heidedichters Hermann Löns unter einem großen Findling bestattet. Seit 1890 fährt die Heidebahn Harburg-Soltau-Hannover am Wacholderhain entlang, direkt nebenan befindet sich der 18 Bahnen Golfplatz Tietlingen.


 

Anfahrt
Gemeindeweg Bad Fallingbostel-Tietlingen-Honerdingen.
Zugang für Fußgänger und Fahrrad ab Parkplatz
in Tietlingen, 29664 Walsrode

Anfragen

Tourist-Information Vogelpark-Region

Telefon 05161 7897482

E-Mail info@vogelpark-region.de

Weitere Informationen auf http://vogelpark-region.de

Diese Seite verwendet Cookies und PIWIK um Inhalte technisch anzeigen und Statistiken erstellen zu können. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem zu!   Details ansehen