Urlaub in Bad Fallingbostel und Dorfmark

Kirchen + Kunst + Kultur

Wer wandert und reist von Süd nach Nord, erkennt die Welt, von Ort zu Ort.

Kunst und Kultur erleben, ein bisschen Vergangenheit und Geschichte, auch im Urlaub und in den Ferien - schaden kann's nicht, oder? Wir zeigen Ihnen 14 unserer Sehenswürdigkeiten rund um Bad Fallingbostel und Dorfmark aus dem Bereich Kunst und Kultur, die Sie von Ihrer Ferienwohnung, Ihrem Hotel oder Ihrer Pension aus gut erreichen können. Es lohnt sich ganz sicher, während Ihres Besuches bei uns einen Abstecher dorthin zu machen!

Kirche "St. Dionysius" in Bad Fallingbostel


Die Kirche, wie sie heute zu sehen ist, wurde 1829/30 im schlichten klassizistischen Stil erbaut. Sie liegt auf einem Hügel in der Ortsmitte. Die schwere Eichentür von 1905 zeigt zwei biblische Motive: Jakobs Traum und der anklopfende Christus (Offenbarung d. Joh. 3,20).

Der Namenspatron der Kirche lebte im 3. Jh. n. Chr. und erlitt als Bischof von Paris den Märtyrertod. Die erste Fallingbosteler Kirche wurde 1293 urkundlich erwähnt. Nach der Reformation (1525 - 1529) wurde 1549 ein Wehrturm mit Kirche erbaut, der im Laufe der Zeit verfiel.

Im 1. Weltkrieg musste die Kirche ihre Bronze-Glocken abgeben und ersetzte diese durch Eisenglocken. 1982 wurden sie wieder durch Bronzeglocken ersetzt. Die vor der Kirche aufgestellten Eisenglocken erinnern mit ihren Inschriften an das Ereignis: "Dem großen Kriege fiel zur Beute der alte Glocken schön Geläute. Nun wollen wir neu hier erklingen, als Gottes Ruf ins Herz euch dringen".

Ausstattung
Kanzelaltar (1830); das Altarbild ist dem Abendmahlsbild von Leonardo da Vinci nachempfunden. 1954 wurde die Kirche im Zuge der Renovierung zusätzlich mit zwei Kronleuchtern, einem Messingkreuz und einigen Wandleuchtern ausgestattet. Der Orgelprospekt stammt von 1830, das Werk wurde 1977 neu erbaut.

Heinrich G. von Quintus-Icilius
Mitbegründer der ersten ländlichen Sparkassen im Bezirk der königlichen Landdrostei Lüneburg und des Liethclubs, dem viele Wanderwege, Stege und Gemeinschaftsgebäude zu verdanken sind. In den Grünanlagen Osterberg befindet sich das Quintus-Mausoleum.

Kontakt
Kirche St. Dionysius, Kirchplatz 9b, 29683 Bad Fallingbostel
Telefon 05162 91383 (Kirchenbüro)
www.kirche-fallingbostel.de

St. Martinskirche in Dorfmark


Bereits im Jahre 1006 wird in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Heinrich des II. ein Kaplan in Dorfmark genannt. Thieodorico- so ist der Name- wird unter anderen Gütern auch ein Hof geschenkt, dessen Name mit „Tormarka“ angegeben wird. Damals stand vermutlich auf dem Gerichts- und Thingplatz eine Holzkirche, die im 14. Jahrhundert durch einen gotischen Bau abgelöst wurde.

Die Kirche wurde nach dem heiligen Bischoff Martin, geb. 316/317 in Ungarn, benannt. Das heutige Gotteshaus wurde 1708 auf den Grundmauern dieser alten Kirche errichtet, nachdem diese so schwer beschädigt war, dass sie nach den damaligen Verhältnissen nicht wieder herzurichten war. Beim Umbau der Kirche im Jahre 1965 waren die Grundmauern der alten gotischen Kirche klar erkennbar. Der hölzerne Glockenturm aus dem Jahr 1519 ist begehbar und auch von innen zu besichtigen. Die älteste der drei Glocken stammt aus dem Jahr 1765, die beiden anderen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.


Einige Informationen zu den Besonderheiten der Dorfmarker Kirche:

  • Taufbecken aus dem Jahre 1465, mit plattdeutscher Inschrift: "Keen Minsche hier up Erden kann ohne Döpe seelig werden, de Döpe den Minschen also verklaret, dat he to Gode upfahret" (Wörterbuch online: Hochdeutsch-Platt / Platt hochdeutsch)
  • Wertvoller Passionsaltar (1470), um 1880 vom Hannoverschen Konsistorialbaumeister Hase neu gefasst und aufgestellt
  • Altarbibel aus dem Jahr 1618
  • Emporen aus dem Jahr 1708
  • Kanzel, 1880 von dem Kunsttischler Tannhäuser erbaut. Die vier Evangelisten darin wurden im Henriettenstift Hannover angefertigt
  • Orgel (1877), Orgelbaumeister H. Vieth, Celle

 


Öffnungszeiten
Die Kirche ist tagsüber von April bis Oktober von 10:00 - 17:00 Uhr zugänglich.
Nach Absprache mit dem Pfarrbüro kann der Kirchturm besichtigt werden.

Kontakt
St. Martin Dorfmark, Ev.-luth. Pfarramt, Hauptstraße 12, 29683 Dorfmark
Telefon 05163 329
www.kirchengemeinde-dorfmark.de

Die Kapelle zu Wense


Zwischen Dorfmark und Soltau, in Wense, liegt idyllisch das ehemalige Gut Wense, zu dem auch eine Kapelle gehört. Dies war viele Jahrhunderte Familienstammsitz. 1672 baute Friedrich Wilhelm von der Wense, nachdem das Gut im 30-jährigen Krieg abgebrannt war, anstelle der ursprünglich hölzernen Kapelle eine neue aus Stein.

1936 wurde das Gut für die Errichtung des Truppenübungsplatzes Bergen beansprucht. Allein die Kapelle blieb im Eigentum der Familie, eine enge Verbindung zur Kapelle und dem Familienfriedhof blieb jedoch stets erhalten. Noch heute nutzen viele Menschen aus nah und fern den Zugang zur Kapelle: Sie feiern Hochzeiten, hören Konzerte und nehmen an Führungen teil.

Der Innenraum besticht durch eine in taubenblau gehaltene, prachtvolle Holzausstattung - bemalt im Stil der Spätrenaissance. Die Tafeln auf dem reich verzierten Altar - aus dem Jahr 1674 - stellen verschiedene biblische Szenen dar. Das Epitaph an der reich geschmückten Empore über dem Eingang mit einem prächtigen Spätrenaissance-Rahmen erinnert an den Erbauer der Kapelle und seine Familie.

Das Geschlecht derer "von der Wense" wird im Jahr 1330 mit dem „Famulus“ Johann von der Wense, mit Gut Wense belehnt, erstmals urkundlich erwähnt. Mehr Informationen dazu finden Sie auch bei Wikipedia.

Öffnungszeiten
Besichtigungen nach vorheriger telefonischer Absprache.

Kontakt
Wenser Kapelle, Forstweg, 29683 Dorfmark
(Anfahrt über Jettebruch Richtung Bömme, unterhalb der Autobahn nach Wense)
Telefon 05163 6920

Glaskunst Schafranek


Ein Studium der Elektromaschinbaulehre und anschließend der Theologie, Vikariate in Deutschland und Finnland, die Tätigkeit als Pfarrer und Techniker am Deutschen Hospital in Assuan (Ägypten), Ausbildungen in verschiedenen Therapieformen, eine eigene Praxis für Homöopathie und Psychotherapie - die Stationen im Leben von Dieter Schafranek sind so vielfältig und bunt wie seine Kunstwerke.

Schafranek lebt als freischaffender Künstler in Dorfmark. Er schafft Bilder und Skulpturen aus Glas: Mandalas, Spiralen und Tore, aber auch ganze Mosaik(t)räume werden wundervolle Realität. Besuchen Sie sein "Atelier für Glaskunst" und tauchen Sie ein in wunderbare Farb- und Materialwelten.

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung.

Kontakt
Dieter Schafranek, Hauptstraße 47, 29683 Dorfmark
Telefon 05163 2072
www.glaskunst-schafranek.de

Skulpturenweg Böhme schafft Kunst


Das Leader-Projekt "Böhme schafft Kunst" wächst. Und es soll noch lange nicht Schluss sein!

Ortsansässige Künstler sind seit Jahren mit großem Können, viel Leidenschaft, Witz und Kreativität gestalterisch tätig. 2013 wurde der Skulpturenweg "Böhme schafft Kunst" mit den Künstlern geplant und umgesetzt.

Besucher und Einheimische können beim Erkunden des Weges die idyllische Landschaft entlang des Heideflüsschens Böhme entdecken und erleben. Hier kann Kunst in der freien Natur "ergangen und erfahren" werden. Alle Objekte sind über Spazier- und Radwege gut erreichbar.


Flyer mit Standortbeschreibungen und einer Übersicht mit allen weiteren Kunstwerken im Stadtgebiet Bad Fallingbostel und in Dorfmark erhalten Sie in unseren Tourist-Informationen in Bad Fallingbostel und Dorfmark.

Alternativ können Sie den Flyer hier als PDF runterladen: Böhme schafft Kunst.

Dorfbrunnen "Grefel Dorjen" in Dorfmark


Zum 75-jährigen Vereinsgeburtstag hat der Dorfmark Touristik e.V. im Jahr 2001 das Projekt "Dorfbrunnen" verwirklicht. Der Platz soll zum Verweilen einladen, hier kann man entspannt eine Rast einlegen, sein Eis von der Eisdiele um die Ecke genießen und den Kindern beim Planschen am Brunnen zusehen.

Der Brunnen ist einer Dorfmarker Bürgerin "Grefel Dorjen" gewidmet. Es zeigt sie mit ihren Weggefährten, einer Katze und einer Ziege. Schwere Männerstiefel gehörten ebenso zu der 1854 geborenen Dorothea Grünhagen, so lautete ihr eigentlicher Name, wie die Zigarre oder die Flinte zum Jagen. Sie führte im Grefel an der Pferdetränke in der Abgeschiedenheit der Heide ein einfaches Leben. Ihr Auftreten galt durch und durch als derb und ehrlich.

Der Bildhauer Kurt Tassotti hat den Dorfbrunnen so gestaltet, dass ihre originellen, unverwechselbaren Züge für jeden Betrachter zu erkennen sind.


Als ihr zu Weihnachten einmal neue Schuhe geschenkt wurden, bemerkte sie die etwas höheren Absätze, ging zum Hauklotz und schlug die Absätze mit dem Beil ab. Ihr Kommentar dazu: "Sonne Scho kann ick nich bruuken, nimm se man wedder mit. Den Botterkooken kannste awer hierloten!". Eine Übersetzungshilfe ins Hochdeutsche finden Sie hier beim Wörterbuch online: Hochdeutsch-Platt / Platt hochdeutsch.

Öffnungszeiten
Jederzeit öffentlich zugänglich.

Anfahrt
Marktplatz, Allermannstraße, 29683 Dorfmark

Hof der Heidmark in Bad Fallingbostel


In Bad Fallingbostel steht am Eingang des Liethwaldes, eines ausgedehnten Buchenwaldes mit steilen Abhängen zur Böhme hin, der "Hof der Heidmark", ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1642 mit alten Treppenspeichern. Er ist Gedenkstätte und Museum zugleich.

Er erinnert an 21 Orte in der Ost-Heidmark (557 Familien, 3635 Personen), die Mitte der dreißiger Jahre für die Anlegung des Truppenübungsplatzes Bergen geräumt werden mussten. Der Bookholtshof, eines der ältesten Anwesen, wurde als Gedenkstätte nach Bad Fallingbostel versetzt. 

In einem zum Anwesen gehörenden Treppenspeicher aus dem Jahre 1767 befindet sich die "Heimatstube Rummelsburg" mit verschiedenen Sammlungen.

Öffnungszeiten
Von März bis Oktober immer donnerstags von 15:30 - 18:00 Uhr oder nach telefonischer Anmeldung.

Kontakt
Hof der Heidmark, Im Liethwald, Höhe Soltauer Straße 21, 29683 Bad Fallingbostel
Telefon 05162 3600 oder 05161 4526

Archäologisches Museum Bad Fallingbostel


Die Archäologischen Arbeitsgemeinschaft hat seit dem Jahr 2001 ihren Sitz in einem ehemaligen Forsthaus aus dem 17. Jahrhundert in Bad Fallingbostel. Dort unterhält sie seit Mai 2002 ein Museum mit prähistorischer, historischer und geologischer Abteilung. Neben einer Darstellung der Geologie und Paläontologie der Region werden Einblicke in die Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit, die Bronzezeit und die Eisenzeit bis zur vorindustriellen Neuzeit gezeigt.

Gegenwärtige Ausstellung: "Spuren der Vergangenheit. Archäologie in der Region". In dieser Ausstellung wird auch der Schmuck der "Braut aus Ungarn" gezeigt. Schmuck, der 1904 in Fallingbostel gefunden wurde und als Besonderheit der frühen Bronzezeit in unserem Raum gilt. Neben dieser Dauerausstellung präsentiert das Museum auch wechselnde Ausstellungen.

Öffnungszeiten
Donnerstags von 16:00 - 18:00 Uhr sowie jeden 1. und 3. Sonntag von 14:30 - 17:00 Uhr.

Kontakt
Archäologisches Museum Bad Fallingbostel
Archäologische Arbeitsgemeinschaft e.V., Michelsenstraße 1, 29683 Bad Fallingbostel
Telefon 05161 911530
www.museum-badfallingbostel.de

Der Megalithpark in Bad Fallingbostel

Megalithpark Osterberg in Bad Fallingbostel

Der Megalithpark in der Grünanlage "Osterberg" wurde von der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft eingerichtet. Es handelt sich dabei um Gesteinsblöcke, die von Gletschern aus Skandinavien zusammen mit Kies, Sand und Ton nach Deutschland transportiert wurden. Sie sind somit Zeugen eines erdgeschichtlichen Vorgangs, der vor 200 000 Jahren unsere Landschaft geschaffen hat.

Während des Transports wurde das mitgeführte Material abgerundet, geschliffen, geschrammt und verkleinert. Nach Abschmelzen der Eismassen polierte der Wind fast wie ein Sandstrahl die nun freiliegenden Blöcke. An besonders ausgeprägten Stellen lassen sich so die Herkunftsgebiete und Fließrichtungen der Gletscher rekonstruieren.

Aber auch der Mensch hinterließ an den Findlingen Bearbeitungsspuren. Seit er sesshaft wurde, benutzte er die Findlinge als Baumaterial, z.B. für Großsteingräber, Brückenjoche, Mauern, Grabsteine, Torpfosten. Die hier präsentierten Kultsteine werden überwiegend der Bronzezeit zugeordnet. Sie dienten als Rillen- oder Rinnensteine kultischen Zwecken. Fast alle Steine wurden in christlicher Zeit beschädigt oder durch das Einfügen in Kirchenmauern entheidnisiert.

Öffnungszeiten
Der Megalithpark ist jederzeit öffentlich zugänglich.

Anschrift
Osterberg, 29683 Bad Fallingbostel

Freudenthal Denkmal Bad Fallingbostel


Den Brüdern Friedrich und August Freudenthal zu Ehren wurde an schönster Stelle des Lieth-Waldes, hoch über der Böhme, ein Denkmal gesetzt. Aus ihrer Feder stammen viele Gedichte und Lieder über die Heidelandschaft.

August Freudenthals "Heidefahrten" gelten heute noch als wichtiges Zeitdokument. Er vermischt darin geschickt Sach- und Geschichtsinformationen mit seinem persönlichen Erzählstil. 
Im Liethwald, erreichbar ab Parkplatz Soltauer Straße.

 

TIPP: Der Freudenthal-Wanderweg führt auf der Etappe Bad Fallingbostel-Walsrode direkt am Denkmal vorbei. Hier finden Sie detaillierte Informationen dazu.

Hermann-Löns-Grab im Tietlinger Wacholderhain


Der Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie Naturforscher und -schützer Hermann Löns besucht erstmals 1897 Walsrode und verliebt sich in die Natur und Pflanzenwelt der Lüneburger Heide.

In seiner freien Zeit verbringt der in Hannover als Journalist arbeitende Löns so viel Zeit wie möglich in "dem wunderschönen Land", wie er die Heide nennt und in mannigfacher Weise in seinen dichterischen Werken beschreibt.

Unter einem schlichten Stein im Tietlinger Wacholderhain befindet sich nach vielen Irrungen und Wirrungen die letzte Ruhestätte des Heidedichters. Der Findling trägt die Aufschrift "Hier ruht Hermann Löns". Die "Wolfsangel" darunter ist ein Zeichen, das Löns ab 1905 häufig unter seine Unterschrift setzte.


Das Löns-Denkmal befindet sich etwa 100 Meter vom Löns-Grab entfernt. Es wurde 1929 von dem Landwirt, Dichter und Schriftsteller Wilhelm Asche gestiftet.

Öffnungszeiten
Jederzeit öffentlich zugänglich.

Anschrift
Erreichbar über den Parkplatz des Golfplatz Tietlingen, Tietlingen 6c, 29683 Bad Fallingbostel (Von hier aus ca. 15 Gehminuten)

Sieben Steinhäuser


Eine der eindrucksvollsten und bekanntesten Gruppen von Großsteingräbern sind die Sieben Steinhäuser. Ihre erste, heute noch bekannte schriftliche Erwähnung erfolgte bereits 1720 durch den Gelehrten Keyssler. "Sieben" bedeutet im Volksmund "mehrere". Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie nur fünf Großsteingräber finden!

Sie wurden vor 4500 Jahren von den Menschen der Trichterbecherkultur der Jungsteinzeit als Beinhäuser für ihre Toten errichtet. Vier der fünf Steinhäuser stehen am Abhang eines Hügels relativ eng beieinander. Das fünfte befindet sich ca. 100 Meter von der Gruppe entfernt.

Dieses und drei Gräber der Vierergruppe sind Ganggräber, d. h. sie weisen einen kleinen, überdeckten Zugang auf. Ihre Eingänge befinden sich jeweils in der Mitte der südlichen Langseite. Ein Grab (mit D gekennzeichnet) hingegen ist eine viereckige Kammer mit einer ungewöhnlich großen Deckplatte. Sie misst 4,6 x 4,2 m und hat eine Dicke von 0,50 m. Die lichte Weite der Kammer beträgt etwa 4 x 3 m und ist in dieser Größe in Niedersachsen einmalig. Zudem besitzt dieses Grab ein Hünenbett mit einer einstmals evtl. rechteckigen Umfassung. Bei diesem Grab handelt es sich um das älteste der Sieben Steinhäuser. 

Öffnungszeiten
Samstag und Sonntag von 8:00 - 18:00 Uhr (Änderungen vorbehalten) sofern kein militärischer Übungsbetrieb stattfindet.

Anfahrt
Die einzige öffentliche Zufahrt zu den Grabstätten beginnt an einem Posten mit Schlagbaum in Ostenholz, rund vier Kilometer südöstlich des Autobahnsdreiecks Walsrode. Die Zufahrtsstraße führt durch 5,4 Kilometer Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes und wird für die Besucher regelmäßig von Munitionsresten befreit.

Erfahren Sie mehr über die Sieben Steinhäuser auf Wikipedia.

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